Der Hamburger DOM ist eines der größten Volksfeste Norddeutschlands. Mehrmals jährlich verwandelt sich das Heiligengeistfeld in eine temporäre Erlebniswelt mit Fahrgeschäften, Gastronomie und Schaustellerbetrieben. Was Besucherinnen und Besucher als Vergnügen genießen, basiert auf einem komplizierten organisatorischen und logistischen Gefüge. Hinter den Kulissen greifen Genehmigungsverfahren, Sicherheitskonzepte, technische Infrastruktur und wirtschaftliche Planung ineinander.
Eine Großveranstaltung wie der DOM wird nicht von heute auf morgen ins Leben gerufen. Monate vor Veranstaltungsbeginn entstehen Flächenpläne, werden Versorgungsanschlüsse gelegt und Sicherheitskonzepte abgestimmt. Veranstalter arbeiten eng mit Behörden, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten zusammen.
Zu den wichtigsten Aspekten gehören:
Diese Anforderungen sind durch das Gesetz vorgegeben und müssen dokumentiert und genehmigt werden. Die Sicherheitsanforderungen an große Events wurden in den vergangenen Jahren mehrfach verschärft. Die Vielfalt der vorgesehenen Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise bei Zutrittskontrollen, bei der Errichtung von Zugangsbegrenzungen oder bei der Ausschilderung, zeigt, wie differenziert sich die Sicherheitskonzeption unserer Zeit gegliedert hat.
Der Aufbau eines Volksfestes gleich einem Zeitpunktprojekt. Binnen weniger Tage entstehen die Bauten, Fahrgeschäfte und Verpflegungsstätten. In welcher Reihenfolge dies geschieht, ist von entscheidender Bedeutung. Schwertransporte sind zu koordinieren, Stromleitungen sind zu verlegen, Wasseranschlüsse sind zu installieren und Abwasseranlagen sind anzuschließen.
Zu der technischen Infrastruktur gehören:
Die einzelnen Schaustellerbetriebe bringen zwar ihre Anlagen selber mit, die Koordinierung geschieht jedoch über die Veranstaltungsorganisation. Nur wenn Anschlüsse und Plätze exakt aufeinander abgestimmt sind, kann der Aufbau reibungslos verlaufen.
Ein Volksfest ist auch ein Wirtschaftsunternehmen. Standplätze sind zu vergeben, Verträge sind abzuschließen, Gebühren sind zu kalkulieren. Die Betreiber sind teuer und mit hohen Beträgen in ihre Fahrgeschäfte investiert, sie brauchen Planungssicherheit. Zur Veranstaltung von Events gehört auch die gesamte Organisation:
und nicht zuletzt die Abstimmung mit Sponsoren, Medienpartnern und städtischen Institutionen. Veranstalter sind für Wirtschaftlichkeit und Sicherheit verantwortlich.
Um Besucherströme zu lenken, benötigen Großveranstaltungen ein eigenes Konzept. Engstellen müssen vermieden, Flächen sinnvoll ausgenutzt und Rettungswege immer frei gehalten werden. Hierbei kommen zunehmend digitale Planungsinstrumente zum Einsatz, die Simulationen zur Vorhersage des Besucheraufkommens ermöglichen.
Zur Besuchersicherung gehört:
Hierbei übernehmen Sicherheits- und Eventdienstleister operativ die Aufgaben. In der Veranstaltungsbranche sind Unternehmen wie die Goodlife Group in der Praxis häufig Teil solcher organisatorischen Strukturen und unterstützen bei Planung, Personalstellung und Umsetzung vor Ort.
Wirtschaftlichkeit und Sicherheit stehen im Blickfeld. Immer mehr Bedeutung gewinnen aber auch Nachhaltigkeit und der Einsatz unserer Ressourcen: Energieverbrauch, Mülltrennung und Ressourcenschonung sind auch bei temporären Veranstaltungen ein sehr wichtiges Thema. Moderne Konzepte arbeiten mit
Die organisatorische Herausforderung besteht darin, die ökologischen Belange mit der wirtschaftlichen Realität in Einklang zu bringen. Weiterführende Informationen zur nachhaltigen Planung und Durchführung von Events bietet das Portal Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem Beitrag Nachhaltige Veranstaltungen organisieren, der zentrale Kriterien wie Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung und klimafreundliche Mobilitätskonzepte zusammenfasst.
Ein Volksfest wie der Hamburger DOM bringt viele Hundert Beteiligte zueinander. Schausteller und Gastronomiebetriebe, Sicherheitsdienste, Technikfirmen, Behörden und Logistikunternehmen arbeiten gleichzeitig auf engstem Raum zusammen. Notwendig ist eine klare Hierarchie und eine strukturierte Kommunikationsanbindung.
Typische Instrumente sind:
Ohne solche strukturierte Koordination würde ein derartiges Event organisatorisch schnell an seine Grenzen stoßen.
Volksfeste haben eine lange Tradition. Ihre Durchführung ist höchst modern. Hinter den Kulissen wirken professionelle Projektstrukturen, rechtliche Prüfungen und logistische Feinplanung. Der sichtbare Teil des Festes ist bestenfalls ein kleiner Ausschnitt dessen, was organisatorisch notwendig ist.
Für die Besucher bleibt der DOM ein Erlebnis. Für die Veranstalter ist er ein reichhaltiges Zusammenspiel von Planung, Technik, Sicherheit und wirtschaftlicher Kalkulation. Genau dieses Zusammenspiel entscheidet darüber, ob eine Großveranstaltung nicht nur unterhaltend, sondern auch sicher und nachhaltig funktioniert.
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